nun ist es soweit der Mai ist da, ab den 16.5 sind die Eisheiligen vorbei und dann ist mit Nachtfrösten kaum noch zu rechnen. Die Nächte sind wärmer und vieles kann gepflanzt werden, manches wartet schon in den Kulturräumen ( Frühbeet, Gewächshaus , Folientunnnel u.s.w. ). Vieles wird jetzt auch ausgesät. Gekaufte Jungpflanzen wie Salat, Tomaten, Kohlrabi, Porree müssen jetzt gepflanzt werden.
Auf den Pflanzabstand sollte geachtet werden, bei zu dichten Pflanzungen werden die Pflanzen zu weich und zu lang, sind dann anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Auch auf die Pflanztiefe sollte geachtet werden Wurzelgemüse tief und Sprossengemüse wie Kohlrabi, Sellerie, wo sich der Stiel verdickt, müssen hoch gepflanzt werden.
Vor dem Pflanzen ist auf eine Düngung zu achten, alle 2 Jahre sollte gekalkt werden. Eine Mineralische Düngung mit Blaukorn ist am einfachsten, es ist ein ausgewogenes Verhältnis mit den wichtigsten Nährstoffen für den Start der Pflanzen. Eine organische Düngung kann selbstverständlich auch durchgeführt werden, es gibt die verschiedensten Produkte, wie Hornspäne, getrockneter Rinder- und Pferdedung, Federn und vieles andere, doch diese Düngung ist sehr einseitig und dauert bis die Pflanzen an den abgegebenen Stickstoff kommen. Andererseits wird das Bodenleben angereichert, daher ist eine Mischung mit Mineralischen Düngern zu empfehlen.
Bis zum 24. Juni ist auch die Rhabarberernte noch voll in Gange. Stangen werden an der Basis rausgebrochen, aber immer nur die Größten nehmen- keinen Raubbau betreiben. Rhabarber benötigt zum Wachsen sehr viel Stickstoffdünger und Wasser. Im Obstgarten ist jetzt sehr auf Schädlinge zuachten aber nicht mit starken Giften anrücken die Karrenszeit ist meist zu lang und es werden resistente Insekten- Stämme aufgebaut.
Auch im Ziergarten fallen jetzt erstmal nur Pflegearbeiten an, dass wichtigste ist den Boden zu lockern, am besten mit einen Haken oder einen Kultivator, eine Hacke würde die neuen Triebe der austreiben Stauden beschädigen. Beim lockern des Bodens kommt Luft an die Wurzel und die Kapillarröhren, durch die das Wasser verdunstet, werden zerstört. Ergebnis= dadurch bleibt der Boden länger feucht.
Für weitere Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung.
Unser Fachberater: Holger Schäfer